Ältere Kursberichte 2017

Zusammenstellung der  Onlinefortbildungen -

für Patienten interessant Punkt 10 = Allgemeine Gesundheit + Parodontitis

1) Sind abrasievere Pulverpräparate bei der   Parodontalbehandlung schädlich?

2)Titan(un)Verträglichkeiten? Der Stand der Wissenschaft

3) Fibrosarkom des Oberkiefers 

4) Mucoepidermoidcarcinom

5) Okklusion und Bruxismus

6) Okklusion in der Prothetik

7) nekrotisierende Fascitis

8) Okklusion in der Implantatprothetik

9) Die Kiefergelenkprothese

10)Allgemeine Gesundheit u. Parodontitis

ältere Kursberichte 2016 

CAD CAM Herstellung von hochwertigen Provisorien zur Sofortversorgung von Implantaten - Köln 09.11.2016 - super Technik . Allerdings lässt sich eine Tatsache nicht aus der Welt schaffen:

Implantate, die unbelastet über Monate einheilen dürfen, haben eine etwa 96% Einheilwahrscheinlichkeit.

Für diesen Zeitraum muss der Patient sich mit seinen alten Prothesen zufrieden geben.

Wer sofort mehr Komfort wünscht, dem kann mit obiger Technik  geholfen werden. Diese Sofortversorgung erkauft man sich aber mit einem erhöhten Verlustrisiko. So kann jeder Patient abwägen, ob er  sich gleich 1 -  2 Implantate mehr setzten lässt. Trotz etwas geringerer Einheilwahrscheinlichkeit kann er dann über den Weg der provisorischen ( komfortablen ) Sofortversorgung zu seinem endgültigen Zahnersatz kommen. 

Manche Patienten sind mit dieser Sofortversorgung so zufrieden, dass sie sie bis zu 3 Jahren im Mund belassen. 

 

Fachtagung Implantologie in Bonn: 29.10.16

  • Prof. Dr. Dr. Reich - Sinuslift
  • PD Dr Heinemann - Versorgungskonzepte zahnloser Kiefer
  • Prof Dr Dr Enkling - Durchmesserreduzierte Implantate
  • Dr. Schnutenhaus - Implantate, was geht, was kommt, was bleibt ?
  • Dr. Hoffmann - der laterale Unterkiefer
  • Herbert Prange - Mentaltrainer - Praxismanagement

Bei herrlichem Wetter am Samstag schon ein Opfer, aber ein Blick über den eigenen Tellerrand ist immer wieder wichtig

 

 

 

18.06.16 Insbesondere ging es um "backwardplaning", was rückwärts planen bedeutet: Anstatt Implantate einfach dort zu setzen, wo sie hinpassen, in der Hoffnung, dass später irgendwie der zugehörige Zahnersatz sich konstruieren lässt, geht man umgekehrt vor - Zahnersatz in Wachs fertig  genauso vorbereiten, wie er am Ende aussehen soll. Dann mit Hilfe des 3 D Programmes die Implantate so planen, dass der Zahnersatz sich auch wirklich so realisieren lässt.

15.06.16 QM = Qualitätsmanagement -> viel, viel Arbeit, die wir Jahr für Jahr neben unserer Arbeit erledigen müssen. Viel Papier.

03.06.2016 Das Seminar für Schulzahnärzte bot eine Menge neuer Ideen für die Durchführung von Schulunterricht in der Grundschule. Engagiert vorgetragen von von drei Referentinnen. Teilnehmer:  zu 80% Kolleginnen

01.06.2016 Brandschutz. Ja auch das muss sein. Und da der Chef immer in der  Praxis ist, hat er das Seminar eben auch selbst besucht. Da mit Live Demo auch besonders einprägsam !!

 

 

21.05.16 Tissue Master Concept Die Zahnärzte Dr. Mörig und Oralchirurg Svoboda haben den Teilnehmern  verblüffende Wege aufgezeigt, wie entweder auf tief zerstörten Zähnen doch noch neue Kronen möglich werden ( statt Entfernung ), oder wie zumindest deren Entfernung so gemacht werden kann, dass nicht Knochen verloren geht, sondern umgekehrt sogar mehr für die Implantation zur Verfügung steht. Der riesige Vorteil dabei:

Knochentransplantation und , oder Einbringen von künstlichem Knochenersatz können vermieden werden, gleichzeitig hervorragende ästhetische Ergebnisse möglich.

Na, wenn das kein Benefit für die Patienten ist!!

 

25.05.16 Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen:

Traurig, dass es heutzutage notwendig ist. Vieles gut, manches etwas über das Ziel hinaus. Wäre schön, für Politiker wären die Regeln auch so streng.

 

16.04. Frühjahrssymposium Implantologie

Für mich der wichtigster Beitrag von Prof. Dr. Dr. Weingart:

Oft fehlt bei der Implantation Knochen. Bei kleineren Defekten seit langem bewährt eine Mischung aus Eigenknochen aus dem sowieso offenen OP Gebiet und etablierten Ersatzmaterialien in Körnerform. 

Neuer Trend bei größeren Defekten: Blöcke von menschlichen Spendern ( wie Organspende ). Hier ist aber die Antigenität und Infektiosität nicht abschließend geklärt! Schließlich besteht eine hohe Gefahr von Nekrosen ! Was also für den Patienten klingt es leichter, es könnte ihm große Nachteile bringen! Wird bei uns deshalb nicht gemacht!

 

Deshalb empfiehlt Prof. W. dem Patienten die bewährte Methode der Eigenknochentransplantation. Nach einem DVT mit großer Sicherheit aus dem Kieferwinkel zum gewünschten Ort machbar. So machen wir es seit ein paar Jahren.

Ganz große Defekte lassen sich nach wie vor nur mit Beckenkamm bewältigen - Wird selten gebraucht oder gewünscht - machbar z.B. mit der Uniklinik in Köln                                                                                                   

 

                                                                

23.01.16 Prof Schmitter ( Uni Würzburg ) eilt in 4 Stunden durch das weite Feld: Gesichtsschmerz, Kiefer- und Gelenkbeschwerden. Als einer der profiliertesten in diesem Bereich kann er auch als Schnellsprecher alle Inhalte nur anreißen - sozusagen als Appetizer.

Besondere Schwierigkeiten der Diagnostik wegen der verdeckten Lage des Gelenkes ( weder direkt von allen Seiten tastbar noch durch Röntgen darstellbar ), Rückblick auf viele Versuche, Befundung zu vereinheitlichen, heutige Methoden und Ausblicke.  Amerikanische Befundungschecklisten, instrumentelle Befundung, Fragebögen, unterschiedliche Empfindlichkeiten, Medikamente, Schienentherapie, technischen Entwicklungen und  und  und ...

4 Stunden für ein mindestens 2 Tage Thema. Nun wissen wir, was wir alles noch nicht wissen.  Oder:  die Lektüre für freie Zeit in 2016 steht schon mal fest.

 

Kursberichte aus 2015

Update Implantologie 26.09. Frankfurt mit den Professoren

Ewers    : 25 Jahre Erfahrung mit Kieferknochenaufbau-

                  - wann welche Methode

Lang       : Empfehlungen zur Antibiotikaprohylaxe

Schwarz: Knochen züchten mit Hilfe von eigenen Zähnen

 

10.10. Bundeswehrzentralkrankenhaus - Chirurgie Fortbildung

Das  Schwergewicht lag hier bei den Auswirkungen Biphosphonaten.

Diese werden immer öfter bei Osteoporose und vor allem bei der Tumorbehandlung ( Prostata- und Mama Carcinom ) eingesetzt.

Kenntnis darüber ist für den behandelnden Zahnarzt extrem wichtig!

Patienten sollten ihren Zahnarzt unbedingt informieren, wenn sie mit Biphosphonaten therapiert werden!!

14.10.15 Die Abendveranstaltung erbrachte spannende Tipps aus der Praxis Dr. F.W. Pape ( Hagen ). Schade, dass E-mail Nachfragen zu Details nicht beantwortet wurden.

 


Alveolenmanagment:

über seine Erfahrungen mit Knochenaufbaumaterialien berichtete Zahnarzt Konrad aus Bingen. Zwar sei Eigenknochen am besten, aber eben auch aufwendig. Die Hauptsache sei aber, dass man, egal mit welcher Methode,  versucht die Kieferstrukturen bei bzw. nach Entfernung so gut es geht zu erhalten. Bei der "alt hergebrachten" schnellen Extraktion gehe viel zu viel Kieferknochen verloren. Dies sei für jede Versorgung ( Prothese, Brücke oder Implantat ) von großem Nachteil. Deshalb rät er zur schonenden langsamen Extraktion ( Geduld, Zeit, Geld ) in Kombination mit sofortiger Desinfektion und Auffüllung der Wunde mit Knochenersatzmaterial. Die Mehrkosten würden durch das Ergebnis verständnisvoll getragen. Die Vorteile bei den verschiedenen Versorgungsformen:

Totalprothesen:  bessere Kieferform - besserer Halt

Brücken               : bessere Ästhetik - Brückenglied fällt nicht als "falsch" auf

Implantat            : lässt sich ohne diese Maßnahme evt gar nicht mehr verwirklichen oder nur sehr aufwendig

 


"Rekonstruktion bei Bruxismus"lautete das Thema des zweitägigen Seminares vom 19. und 20.06.15.

Zu Deutsch: Aufbau von durch Knirschen verloren gegangener Zahnhartsubstanz.

40 Jahre Berufserfahrung - Spezialisierung auf obiges Thema! DR REUSCH - WESTERBURGER KONTAKTE

 

Die überraschende Mitteilung, dass moderne Materialien richtig eingesetzt noch deutlich mehr leisten, als offiziell angegeben wird. Mehr Leistung in diesem Zusammenhang bedeutet für den Patienten dünnere Kronen = weniger Zahnsubstanzabtrag. Erreichbar durch Nutzung des Wissens bei Diagnostik und Verarbeitung.

Viele, viele Tipps, mit denen ich mich in der Nachbearbeitung noch einige Tage befassen werde.

 

 

Kursbericht 28.02.15 Hygiene
Nicht gerade das spannende Thema. Viel Zahnarzthelferinnen aber kaum Behandler. Ich habe jedenfalls keinen Kollegen aus Neuwied entdeckt. Dabei hat der Referent Dr . W. Hemeyer es geschafft die Richtlinien für die Praxis verständlich und durchführbar an die Zuhörer zu vermitteln. Sein trockener Humor hat aus dem anstrengenden Thema gut verdauliche Kost gemacht.

Kursbericht 7.02.15 - Prof. Mathias Kern

Sehr inspirierender Vortrag! Tricks, mit denen Einzelfrontzahnlücken elegant und schonend behandelt werden können. So können sowohl Präparation der Nachbarzähne als auch die Alternativen Implantat oder Kieferorthopädie verhindert werden. Eben Minimalinvasiv!

Diese Möglichkeit nutzen wir für Sie gern, obwohl wir den Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie führen

Info: http://www.uni-kiel.de/proth/html/aktuelles/Flyer_Adhaesivbruecken.pdf

PS: wir haben eigene Fälle und nun zusätzliche Rückendeckung der Universität Kiel. Profitieren Sie  von Universitätserfahrungen

Frühjahrssymposium Implantologie am BWZK - 4 Vorträge

1) Prof Dr. Dr. Grötz zur richtigen Bewertung und Risikoabschätzung beim Einsatz von Biphosphonaten in der Tumortherapie bei geplanten oder schon vorhandenen Implantaten - hier nur die Punkte, die für den Patienten im Vordergrund stehen:

Möglichst vor Biphosphonattherapie den Mund sanieren ( lassen ).
Bitte die bestmögliche Mundhygiene betreiben !!!
Auch bei Schmerzfreiheit unbedingt zur regelmäßigen Kontrolle

2) Prof. T. Weischer über die Besonderheiten der Implantattherapie bei:
     Osteoporosepatienten, unter den neuen Blutverdünnungsmitteln, bei   
    
Chemotherapiepatienten, oder bei Epileptikern.
     - Außerdem sein Vorgehen bei Sofortversorgungen
3) Prof. Dr. Dr. Kreusser zu : 
     Sofortimplantation - Vorraussetzungen
     "Socket Preservation" - Vorzüge, Durchführung u. Einheilzeiten
      Fehlervermeidung und Schwierigkeiten der Behebung
      Periimplantitistherapie
4) Vortrag zu den faszinierenden neuen Möglichkeiten des BWZK bei der
      3 D Bildgebung an Beispielen verschiedener Körperregionen